Wie erstelle ich eine Gliederung?

Egal ob ich eine Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation oder irgend einen anderen Text schreibe. Die Gliederung sollte schon am Beginn feststehen. Ob ich einen Roman, eine Rede oder eine wissenschaftliche Arbeit verfasse, es ist immer sinnvoll, sich zunächst die einzelnen Arbeitsschritte zu vergegenwärtigen. Im Folgenden wollen wir uns einmal die Gliederung einer akademischen Arbeit ansehen.

 

Die Einleitung

Die Einleitung soll den Leser in die Thematik einführen. Sie soll dabei wichtige Fragen beantworten, die ein Leser zu Beginn an einen Text stellt: Worum geht es? Warum ist das wichtig? Welche Fragen werden beantwortet? Wie werden diese Fragen beantwortet?

In einer Einleitung finden sich zudem häufig noch Unterkapitel, welche die Fragestellung und die Methodik gesondert besprechen.

 

Die theoretische Einführung

Eine Arbeit behandelt meistens nur einen sehr kleinen und speziellen Teil eines größeren Themenkomplexes, den sich der Leser möglicherweise erst vergegenwärtigen muss. Die theoretische Einführung hilft dem Leser dabei, indem sie in Kürze die wesentlichen Eckpfeiler der Thematik beleuchtet.

 

Der Hauptteil

Dieser Punkt der Gliederung befasst sich mit dem eigentlichen Thema. Der Leser weiß nun, worum es gehen soll und wo er die Thematik einordnen muss. Der Hauptteil befasst sich also mit der konkreten Beantwortung der Eingangs gestellten Frage. In einer empirischen Arbeit finden sich hier noch Erläuterungen zur Stichprobe und zur Versuchsanordnung, während in reinen Literaturarbeiten die Frage hier gleich anhand der Quellen beantwortet wird.

Schluss

Den letzten Gliederungspunkt bildet meistens ein Fazit oder ein Ausblick. In vielen Gliederungen findet sich auch beides. Hier fasst der Autor noch einmal die wesentlichen Punkte der Arbeit zusammen und zieht ein Resümee. Was wurde gemacht? Was ist dabei herausgekommen? Was sollten in Zukunft andere Forscher beachten? Wohin wird die Reise gehen?

Wichtig ist, dass am Schluss keine neuen Themen bearbeitet werden sollen. Der Schluss sollte sich allein auf das zuvor Geschriebene konzentrieren. Wenn einem hier also noch etwas einfällt, sollte man sich überlegen, wo man das im Rest der Arbeit unterbringen kann.

 

Der Leser steht im Mittelpunkt

Auch wenn viele wissenschaftliche Publikationen einen anderen Eindruck machen: der Leser sollte im Mittelpunkt stehen. Schlichtweg jeder Text dient in der Weitergabe von Informationen. Man sollte sich beim Schreiben also stets den Leser vergegenwärtigen. Was will er wissen? Was muss er wissen? Das sind wichtige Fragen, die man sich immer wieder stellen sollte. Die Gliederung ergibt sich dann beinahe schon von allein. Natürlich kann man sich auch von anderen Arbeiten oder Monographien (So bietet etwa der SpringerLink einen guten Einblick in viele wissenschaftliche Werke) inspirieren lassen. Man sollte dabei aber darauf achtgeben, diese nicht nicht komplett zu übernehmen.

 

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