Ablenkung von außen und innen

Ablenkung findet immer auf Kosten von Motivation und Produktivität statt, aber wie schafft man es, fokussiert zu bleiben?
Im Grunde genommen lässt sich Ablenkung auf zwei Bereiche reduzieren nämlich zum einen auf Ablenkung, die von außen kommt und zum anderen natürlich jene, die von dir selbst ausgeht.
Unter externer Ablenkung versteht man also verschiedene Formen von Lärm. Das kann das Klingeln des Handys sein, aber auch Unterhaltungen am Nachbartisch eins Cafés oder im Büro oder eventuell Baustellenlärm bzw. der übliche Straßenverkehr. An Tagen, an denen du sowieso sehr motiviert und produktiv bist, mag dir diese Geräuschkulisse vielleicht sogar gar nichts ausmachen, wenn du aber keinen so guten Tag hast, wäre es hilfreich, du fändest einen Arbeitsplatz, an dem du ganz ohne Lärm arbeiten kannst.

lärm lenkt ab

Weg mit dem Smartphone!

weg mit dem Smartphone

Die Störquelle Nummer 1 ist und bleibt das Smartphone. Wenn es dir möglich ist, dieses für eine gewisse Zeit stumm zu schalten, mach das bitte.
Während man Ablenkung, die nicht auf meine eigenen Gedanken zurückzuführen sind, nahezu mühelos umgehen kann umso schwieriger gestaltet es sich eben mit jenen, denen man nicht einfach den Rücken zukehren kann. Deinen Gedanken. Diese sollten sich gerade rund um deine wissenschaftliche Arbeit drehen, aber du denkst vielleicht gerade an die schicken Schuhe aus dem Schaufenster oder eine elegante Uhr, die du bei einem Kollegen gesehen hast. Verbiete dir solche Gedanken nicht, aber verschiebe sie auf später, das Verbieten hätte lediglich zur Folge, dass du erst recht daran denkst. Falls du es noch nicht schaffst, deine Gedanken auf später zu verschieben, notiere sie dir auf einem Notizzettel, was man nämlich aufschreibt, spukt im Normalfall nämlich nicht mehr im Kopf herum!

 

Erfolge helfen doppelt

Erfolge boosten den Fokus! Setze dir also kleine Ziele, die du mühelos erreichst, gerne in Form von To-do-Listen. Ziele, die du erreichen kannst, helfen dir gegen das Gefühl der Überforderung und motivieren dich zusätzlich. Nehme dir beispielsweise vor, jeden Tag 2 Seiten für deine Bachelorarbeit zu schreiben.

Ebenfalls ist wichtig, dass du Angefangenes beendest und nicht abbrichst, wähle deine Ziele also sorgsam. Das beinhaltet übrigens auch deine Arbeitszeiten! Bist du vorwiegend im Homeoffice tätig? Dann ist die turbulente Mittagszeit wahrscheinlich nicht die beste Wahl für dein kreatives Schaffen.

Verzichte auf Multitasking! Du schreibst an deiner wissenschaftlichen Arbeit und dir fällt ein, dass du noch eine Quelle hinzuziehen könntest, die du aber noch nicht besitzt und erst recherchieren musst? Alles zu seiner Zeit. Erst recherchieren, dann schreiben – mach dir lieber noch eine Notiz und dann dort weiter wo du gerade angehalten hast, damit du bei deinem Etappenziel ein Häkchen machen kennst.

 

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