Alter ist relativ

Es kommt nicht selten vor, dass Studenten beim Schreiben Quellen ohne Rücksicht auf deren Alter verwenden und dann bei Erhalt ihrer korrigierten Arbeit wie aus allen Wolken fallen, wenn diese aufgrund der genutzten Werke negativ bewertet wurde. Das gilt bereits bei einfachen Hausarbeiten, wird aber bei Masterarbeiten und Dissertationen umso kritischer betrachtet. Und das, obwohl die Quellen selbst augenscheinlich alle Qualitätskriterien erfüllten.

Es ist allerdings auch nicht so leicht, das richtige Alter für seine Werke auszuwählen. Hier sind ein paar Fragen, die einem die Entscheidung leichter machen.

Wie alt darf eine Quelle sein?

In welchem Fach schreibe ich?

Das jeweilige Fach ist entscheidend, wenn es darum geht, wie alt eine Quelle sein darf. In der Theologie kann es durchaus möglich sein, auf Werke aus dem 19. Jahrhundert und früher zurückzugreifen, in den Wirtschaftswissenschaften wird dies hingegen nur der Fall sein, wenn ein konkretes wirtschaftsgeschichtliches Interesse besteht. In der Informatik hingegen ist nahezu alles, was älter als fünf Jahre alt ist, nicht mehr zu gebrauchen.

 

Was ist das konkrete Thema meiner Arbeit?

In nahezu jedem Fach gibt es Arbeiten, die sich einem eher historischen Thema widmen. Wenn ich die Geschichte der Wirbelsäulenchirurgie beleuchte, darf ich mich auch in der Medizin auf Schriften von 1850 berufen. Hier ist aber dennoch Vorsicht geboten, denn auch in der Geschichtswissenschaft gibt es Fortschritte und aktuelle Erkenntnisse sollten nicht ignoriert werden.

 

Vordenker können eigentlich immer zitiert werden

In vielen Fächern gibt es Vordenker, deren Werke eine Fachrichtung geprägt haben und nach wie vor theoretisch grundlegend sind. Diese Werke verlieren mit dem Alter nicht an Bedeutung, sondern werden auch in aktuellen Publikationen immer wieder zitiert.

 

Thema, Fach und spezifischer Autor bestimmen also wie alt eine Quelle sein darf

Thema und Fach bestimmen das akzeptable Alter der Quellen

Während man in der BWL also am besten versucht primär Quellen zu verwenden, die nicht älter als fünf Jahre alt sind, kann man sich in Fächern wie Jura oder Theologie den Blick schon weiter schweifen lassen. Trotzdem gibt es in jedem Fach aktuellere und weniger aktuellere Themen. Auch das beeinflusst die Frage der Akzeptabilität des Alters der Quellen. Am Ende entscheidet aber immer auch die Ausgewogenheit der Quellenauswahl. Den Überblick über seine Literatur kann man dabei am besten mit einem Literaturverwaltungsprogramm behalten.

Grundlegende Werke kann man jedoch immer zitieren. Sie geben einer Arbeit eine feste theoretische Verankerung und können auch dazu dienen, einer Arbeit einen bestimmten Spin zu geben.

 

Weitere Fragen

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